Wie du lernen kannst, deine Wut und dein Ärger zu kontrollieren

Wie du lernen kannst, deine Wut und dein Ärger zu kontrollieren
Wie du lernen kannst, deine Wut und dein Ärger zu kontrollieren

Wut, Ärger und Gereiztheit, haben noch keinem Menschen gut getan. Du kannst natürlich so viel du willst Streit suchen und sich über die unterschiedlichsten Dinge ärgern. Aber viel produktiver ist es, ruhig zu bleiben und sich auf die Handlungen zu konzentrieren, statt weiterhin negative Emotionen zu zeigen. Glücklicherweise gibt es Methoden, die du anwenden kannst, um deine Wut und dein Ärger in den Griff zu bekommen.

1. Fange an, dir Fragen zu stellen.

Emotionen lassen dein Gehirn nicht rational denken. Stellst du dir Fragen, wie “was ist passiert?”, “warum ist das passiert?” oder “wie löst man das?”, so treten die Gefühle in den Hintergrund und lassen deine Logik wieder hervortreten.

2. Notiere 100 negative Konsequenzen deiner Wut.

Notiere in einem ruhigen Zustand eine Liste von 100 Dingen, die du als Konsequenz aufgrund von Wut und Ärger bekommen kannst. Denke immer an diese Liste, wenn deine negativen Emotionen zu stark werden, und lerne deine Gefühle zu kontrollieren.

Notiere in einem ruhigen Zustand eine Liste von 100 Dingen, die du als Konsequenz aufgrund von Wut und Ärger bekommen kannst
Notiere in einem ruhigen Zustand eine Liste von 100 Dingen, die du als Konsequenz aufgrund von Wut und Ärger bekommen kannst

3. Höre auf, negative Emotionen anzuhäufen.

Wenn du verärgert bist, dann solltest du so schnell wie möglich deine Emotionen raus lassen, zerreiße Papier oder mach Kniebeugen. Falls es möglich ist, dann schreie einfach ganz laut. Eine Person, die ihre Gefühle unterdrückt, kann mit einem Kessel verglichen werden. Bei jeder Kleinigkeit kann er los gehen und zu kochen anfangen.

4. Verarbeite deine täglichen negativen Situationen vor dem Schlafengehen.

Diese Übung solltest du jeden Abend machen, wenn eine negative Situation erlebt hast. Dazu musst du ein Stück Papier nehmen und alles aufschreiben, was negativ an dem Tag gewesen ist. Danach solltest du notieren, wie du in dieser Situation gehandelt hast. Um dein Gehirn umzuprogrammieren, sollte deine Handlung ins Positive verändert, also umgeschrieben und zusammen mit der möglichen positiven Reaktion notiert werden. Das wars, nun kannst du ins Bett gehen. Diese Selbstprogrammierung des Unterbewusstseins wird dein Verhalten in der Realität allmählich verändern. Und du wirst das Leben wieder genießen können.

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Verarbeite deine täglichen negativen Situationen vor dem Schlafengehen
Verarbeite deine täglichen negativen Situationen vor dem Schlafengehen

5. Arbeite deine vergangenen negativen Emotionen durch.

Welche Erinnerungen geben dir keine Ruhe? Arbeite sie alle nach dem gleichen Schema durch. Dafür notierst du alles, was dir dazu einfällt und verbrennst anschließend den Zettel mit deinen Aufzeichnungen. Das Ganze wird von deinem Unterbewusstsein so bewertet, als hättest du deine negativen Erinnerungen verbrannt. Damit werden sie zerstört und es wird viel einfacher für dich werden, weiter damit zu leben.

6. Finde den Weg, das Negative sofort in der Situation loszuwerden.

Negative Emotionen werden dazu führen, dass du in Zukunft wieder negative Situationen erleben musst. Daher ist es besser sich schnell zu beruhigen und mit einem klaren Kopf über die Situation nachzudenken. Dafür ist sehr gut eine kalte Dusche geeignet. Aber auch andere Methoden, welche dir dabei helfen können, kannst du durchaus anwenden.

Finde den Weg, das Negative sofort in der Situation loszuwerden
Finde den Weg, das Negative sofort in der Situation loszuwerden

7. Suche deinen persönlichen Umschaltknopf.

Jeder von uns hat bestimmte Dinge, die uns in einen bestimmten positiven Zustand versetzen können. Es kann ein Blick auf das Foto eines geliebten Menschen oder eine Art von Erinnerung sein. Mache eine Liste solcher Dinge und denke jedes mal daran, wenn deine Emotionen dir das Leben schwer machen.

8. Schaue dich selbst von der Seite an.

Idealerweise kannst du dich in solchen Momenten auf Video aufnehmen. Selbst wenn du in einer bestimmten Situation recht hast und deine Gefühle nachvollziehbar sind, wirst du dennoch erkennen können, dass Wut und Negativität keine Lösung dabei sind. Schaue dich also einfach nur von der Seite an, und du wirst in deinem Leben das sicherlich kaum wiederholen wollen.

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Schaue dich selbst von der Seite an
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9. Spare nicht an Ruhe und Erholung.

Bist du ausgeschlafen, scheint das Leben schön zu sein. Hattest du nicht genug Schlaf bekommen, so sieht die Welt nicht mehr ganz so rosig aus, und einige Menschen fangen schnell an dich zu nerven. Gönne dir daher genügend Schlaf, um am Morgen genug Energie zu haben. Dann wirst du definitiv weniger negative Emotionen und negative Situationen im Leben erleben müssen.

10. Deaktiviere negative Informationsquellen.

Du solltest dir keine Nachrichten, Talkshows und so weiter, ansehen, wenn sie negative Emotionen in dir wecken. Sorge stattdessen für positive Emotionen in deinem Leben. Je öfter du lachst, dich freust usw., desto schwieriger wird es für negative Emotionen in dein Leben zu gelangen.